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Forum Allmende Bürger. Kommunen. Beschlüsse. Seit 2014.

Allmende heißt: allen gehört

Forum Allmende wurde 2014 in Leipzig gegründet, aus einer Beobachtung, die jeder kennt: Die Stadt gehört allen, aber verhandelt wird über ihren Kopf hinweg. Beschwerden versickerten in Formularen, Ideen verluden sich in Facebook-Gruppen, und der Gemeinderat erfuhr von beidem höchstens als Empörung, nie als Vorschlag. Der Name ist Programm: Die Allmende, das gemeinsame Gut der Dorfgemeinschaft, braucht einen Ort, an dem alle daran bauen können. Diesen Ort bilden wir im Netz.

Wie die Plattform arbeitet

Bürgerinnen und Bürger bringen Anliegen ein — von der defekten Ampel bis zum Quartierskonzept. Die Community diskutiert, gewichtet und formt daraus strukturierte Bürgeranträge statt Wutkommentare. Moderierte Verfahren sorgen dafür, dass aus einem Thread ein Dokument wird, das eine Verwaltung bearbeiten kann: konkrete Fassung, Argumente, Unterschriften. Seit der Gründung sind so über tausend Anträge dokumentiert worden, ein Großteil davon floss in tatsächliche Ratsbeschlüsse ein. Kommunen nutzen die Plattform, um Verfahren früh zu eröffnen und Rückmeldungen sichtbar zu machen.

Wer hier ist

Hier engagieren sich Menschen aus über dreihundert Kommunen — Mieter und Eigentümer, Eltern, Handwerker, Rentner, Studierende — neben Verwaltungsmitarbeitern und Ratsmitgliedern, die den direkten Draht suchen. Unabhängig sind wir durch Mitgliedsbeiträge und gemeinnützige Förderung; keine Kommune kauft sich Meinungen, kein Verlag kauft Reichweite.

Forum Allmende ist die Plattform für lokale Demokratie in Deutschland: beschweren kann jeder, beschließen können wir gemeinsam. Wenn Ihre Stadt Sie auch nervt, bringen Sie es an — und bringen Sie es durch.

  • Strukturierte Bürgeranträge statt Wutkommentare
  • Moderierte Verfahren von der Idee bis zum Ratsbeschluss
  • Eigene Formate für Schulen und Vereine, um Demokratie zu üben

Die Arbeit der Redaktion und Moderation ist dabei so unsichtbar wie wichtig: Anträge werden auf Machbarkeit geprüft, doppelt Eingereichtes zusammengeführt und es wird darauf geachtet, dass auch leise Stimmen Gehör finden, nicht nur die lautesten. Für Schulen und Vereine gibt es eigene Verfahren, die Demokratie schon im Kleinen üben. So bleibt die Plattform ein Übungsfeld für die eine Kunst, die Demokratie ausmacht: gemeinsam mit Leuten verhandeln, die man nicht ausgewählt hat.